Weideschlachthaus

Da eine Schlachtung auf der Weide in Österreich nicht erlaubt ist und auch keine Änderung der Gesetzeslage in Aussicht steht, ist Norbert Hackl von seinem Ziel - der Schlachtung auf der
Weide - abgetreten und hat den Spieß einfach umgedreht.

„Wenn wir nicht AUF der Weide schlachten dürfen, dann holen wir die Weide ZUM Schlachthaus!"- so das Motto.

Die Tiere weiden daher in den letzten Tagen vor der Schlachtung direkt rund um das Weideschlachthaus und werden täglich im Betäubungsbereich gefüttert. Das erzeugt Vertrauen und eine bekannte, vertraute Umgebung. In diesem Fütterungsbereich werden die Tiere dann von Norbert Hackl und seinem Team betäubt und anschließend im direkt angrenzenden Raum entblutet.

Durch die angstfreie Schlachtung bleiben die für die Reifung und Haltbarkeit des Fleisches sehr wichtigen Zuckervorräte (Glykogene) erhalten, dadurch entwickeln sich Milchsäurebakterien, die für den Reifeprozess notwendig sind.

Diese Methode garantiert neben einer emotional neutralen Situation für Tier und Mensch auch beste Voraussetzungen für eine gute Fleischreife und somit für beste Qualität und gute Energie im Fleisch!
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