Big Pork by Labonca

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Projekt
Labonca sagt „dankeTier"


Mit diesem Projekt widmen wir uns einem Kapitel der Nutztierhaltung, welches in der Öffentlichkeit wenig kommuniziert wird und ein weiteres, trauriges Detail unserer Fleisch-Konsum-Gesellschaft darstellt.

Es dreht sich um das Schicksal jener Tiere, die ihr Leben lang als „Gebärmaschinen" dafür Sorge tragen, dass ihr Nachwuchs als Masttiere für uns Menschen zu Lebensmitteln werden.

Sowohl das Mutterschwein, als auch die Mutterkuh werden an ihrer Leistung - der regelmäßigen Geburt von Ferkeln oder Kälbern - gemessen.

In dem Moment, wo ihre „Leistung" nachlässt, sie einmal eine natürliche Gebär-Pause einlegen oder wo ihr Körper gewissen Anstrengungen nicht mehr Stand hält, in diesem Moment ist der Landwirt aus rein wirtschaftlichen Gründen dazu gezwungen, dem Leben dieser Muttertiere ein Ende zu setzen.
Denn nur so kann der Landwirt, egal ob ein biologischer Betrieb oder konventioneller Betrieb, den Platz dieses Tieres wieder mit einem jüngeren, leistungsfähigeren Zuchttier besetzen und die Wirtschaftlichkeit seines Betriebes aufrechterhalten.

In konventionellen Zuchtanstalten und Landwirtschaften leben diese Muttertiere zwar der österreichischen Tierhaltungsverordnung entsprechend aber unter - für ihre natürlichen Bedürfnisse - schlimmen Haltungsbedingungen.

In einer Bio-Landwirtschaft leben diese Muttertiere unter deutlich besseren und tierfreundlicheren Umständen und können sich ihr Leben lang bewegen, wenngleich auch nicht so uneingeschränkt wie es in einer Freilandhaltung wäre.

Das Ableben dieser „entlassenen" Muttertiere ist sowohl im Bereich der Biolandwirtschaft als auch in der konventionellen Landwirtschaft gleich wie bei Masttieren und entspricht nur dem Mindeststandard der EU-Schlachtverordnung.
Großteils ist die Situation für Zuchttiere sogar noch unangenehmer, da Zuchttiere nicht bei jedem Schlachtbetrieb geschlachtet werden und daher häufig weitere Transportwege von diesen Tieren in Kauf genommen werden müssen. Zudem sind Zuchttiere häufig einzeln oder nur in einer sehr kleinen Gruppe auf dem Weg zum Schlachthof und müssen daher mit Fremdtieren ihr Abteil im Schlachthof teilen, was zu panischen Reaktionen und Rangeleien führt.

Hier möchten wir ansetzen und zumindest den Muttertieren aus Bio-Landwirtschaften noch eine schöne Zeit nach ihrem „Dienst" bieten. Bei uns leben diese Muttertiere auf weitläufigen Labonca-Weiden, dürfen erstmals in ihrem Leben in Erde wühlen, in Schlamm suhlen und frei nach Lust und Laune galoppieren oder unter Wasser tauchen.

Auf einer eigens errichteten Weide, unweit des Weideschlachthauses, leben diese großen, mächtigen, oft an die 300 kg schweren Mutterschweine noch einige Zeit ein prächtiges Schweineleben und werden dann im Labonca Weideschlachthaus aus dem Leben genommen, ohne Transport, Angst und Stress.

So schließt sich der Kreislauf mit einem völlig anderen Empfinden für die Mutterschweine und einer Wertschätzung des Tieres bis zum Ableben und darüber hinaus.

Wertvolle Lebensmittel aus diesem Projekt werden in Zukunft unter der Marke
vermarktet.

Um dieses Projekt für biologische Mutterschweine umsetzen zu können bedarf es struktureller Anpassungen und Adaptierungen am Labonca Biohof.
Es müssen dafür zum einen noch teilweise neue Weiden adaptiert oder geschaffen werden, zudem braucht es auch für so große Schweine ausgelegte Maschinen und Geräte wie z. B. Hebeaufzüge, neue Enthaarungsmaschine u.a.m.

Zur Finanzierung dieser Anpassungen und Adaptierungen öffnen wir wieder unser Genußschein-System und laden Interessierte und Kunden ein, sich an diesem Projekt finanziell zu beteiligen.
Ab 1000 Euro können Genußscheine für das Projekt „dankeTier" erworben werden.
Die Rückzahlung des Kapitals erfolgt im gewohnten Genußschein-System mit Natural-Gutschriften auf 10 Jahre.

zu den Genußscheinen gehts HIER