Der Labonca Quadratmeterkauf

Im Projekt „Der Labonca Quadratmeterkauf" beschäftigen wir uns mit der langfristigen Sicherung von landwirtschaftlichem Grund und Boden für die weitere biologische Bewirtschaftung und den Naturschutz.

„Jährlich verschwinden viele Tausende Quadratmeter kleinstrukturierter Ackerflächen für immer in den Weiten der konventionellen Massen-Landwirtschaft. Dadurch verschwinden Strukturen und Lebensräume für Kleinlebewesen, aber auch für Wildtiere."

Es gibt nicht mehr viel landwirtschaftlichen Grund, der noch in der Hand von Kleinbauern oder Privatpersonen ist - bald ist alles verkauft und für die Massenproduktion gesichert. Die letzten ökologischen Inseln, die für das ökologische Gleichgewicht in der Natur sorgen können, werden verschwunden sein.
Immer mehr Gifte werden ausgebracht und bald wird auch die Gentechnik Einzug erhalten.


Labonca möchte dem entgegenwirken und so viele Quadratmeter wie möglich „sichern" und der biologischen Landwirtschaft oder dem Naturschutz zuführen.
Durch den Ankauf von Flächen möchten wir dahingehend aktiv werden und suchen InvestorInnen, die diese Philosophie teilen.

Getragen und umgesetzt wird dieses Projekt von unserem gemeinnützigen Verein „LABONCA-BiNaKl - Biologische Landwirtschaft - Naturnah - Kleinstrukturiert" (ZVR-Nr.: 300420527), ihm stehen Norbert Hackl und der Betriebswirt Mag. Josef Spindler vor.
Aktuell gibt es Grundstücke, die für eine „Sicherung" bereit stehen. Infos dazu sehen Sie HIER
Wir suchen dafür InvestorInnen und bitten Sie, bei Interesse, uns dies per Mail an office@labonca.at oder an norbert.hackl@labonca.at mitzuteilen!
Wir nehmen sodann Kontakt mit Ihnen auf und besprechen Details zur Abwicklung.

So funktioniert es:

• Sie teilen uns per Mail oder telefonisch mit, mit welcher Summe Sie in dieses Projekt investieren möchten (jede Summe ab 1000 Euro ist möglich, nur in 1.000er-Schritten).
• Wir nennen Ihnen den aktuellen Bedarf und die aktuellen Grundstücke, die angekauft werden sollen und wie viele Quadratmeter Sie mit Ihrer Investition der jeweiligen Grundstücke „retten".
• Sie entscheiden, welches Grundstück Sie „retten" möchten

Ihr Nutzen als InvestorIn:
• Sie sichern damit Ackerland für eine biologische oder naturschutzgemäße Bewirtschaftung und retten diese vor dem immerwährenden Verlust in die Agrarindustrie
• Sie erhalten damit kleine Strukturen, Wiesen, Ruaner, Büsche und damit die überlebensnotwendige Biodiversität in unserem Land.
• Sie bekommen für Ihre Investition zudem eine jährliche, einprozentige Natural-Verzinsung in Form von Gutscheinen, die frei nach Wunsch eingelöst werden können, online oder im Verkaufslokal in Burgau.
• Ihre Investition ist und bleibt durch den Ankauf der Grundfläche gesichert und Sie können Ihre Investition unter Einhaltung einer zweijährigen Kündigungsfrist wieder zurückfordern

Dadurch wird neu gesichertes Ackerland dem Biolandbau zugeführt und Flächen, die für eine landwirtschaftliche Nutzung weniger geeignet sind, werden dem Naturschutz überantwortet.


Unsere Gründe für eine Gesellschafts-Finanzierung von Grund und Boden:

Die Finanzierung von landwirtschaftlichem Grund und Boden ist in heutiger Zeit nicht über die wirtschaftlichen Erträge aus der Bewirtschaftung des Bodens möglich. Der wirtschaftliche Ertrag pro ha ist viel zu gering, um den Ankauf von landwirtschaftlichem Grund über eine klassische Kredit-Fremdfinanzierung auf 25 Jahre zu bewerkstelligen.


Eine Refinanzierung durch die Ertragserwirtschaftung würde mindestens 80 Jahre Rückzahlung benötigen, meistens noch viel länger, bis zu 120 Jahre.
Daher ist der Ankauf von landwirtschaftlichen Flächen nur möglich, wenn die Refinanzierung NICHT aus der Bewirtschaftung dieses Grundstückes bewerkstelligt werden muss.
Vielmehr ist solch eine Finanzierung als Geldanlage zu sehen, die Ertragserwirtschaftung bringt die jährliche Kapitalverzinsung.


Große Landwirtschaftsbetriebe kaufen Grund und Boden aus dem erwirtschafteten Kapital ihrer Substanzen. Allein der Erlass der Sozialversicherungsbeiträge für Großbetriebe ab einer gewissen Hektaranzahl bringt dem Großbauern so viel Geld ein, dass er diese Investitionen leichter tätigen kann. Kleine Landwirte, die für jeden Hektar ihre erhöhten Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müssen, können da nicht mithalten.
Großbetriebe werden daher unweigerlich noch größer - Kleinbetriebe schließen ihre Tore.


Kleinstrukturierte Flächen verschwinden und immer weitläufiger werden die Monokultur-Ackerflächen.
Bienen und Kleinstlebewesen sterben, weil sie keine Lebensräume mehr vorfinden. Fasane und Hasen sterben, weil ihre natürlichen Verstecke und Lebensräume verschwinden und ihr Futter vergiftet ist.
Hochwasser und Starkregen richten immer mehr Schäden an, weil die Flächen keinen „Halt" mehr haben, keinen Bewuchs, keine Böschungen, keine Grün- und Buschstreifen, keine Wiesen mehr.
Das geht still und leise vor sich, ohne dass Konsumenten das direkt wahrnehmen.
Innerhalb von nur einer Generation seit EU-Beitrit wurden dadurch bereits tausende Hektar Wiesen, Naturflächen und Buschflächen in konventionelle Agrarflächen umgewandelt.

„Lassen Sie uns dieser Entwicklung gemeinsam entgegenwirken und retten auch Sie einige Quadratmeter Ackerland durch Ihre Geldanlage! Ihr Zinsertrag dafür wird Ihnen besonders gut schmecken!"

Sie haben landwirtschaftliche Flächen und würden Sie für dieses Projekt an den Verein Labonca BiNaKl verkaufen? Auch dann melden Sie sich bitte per Mail an office@labonca.at.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Norbert Hackl und Mag. Josef Spindler

 

 

Hier eine Übersicht der ersten zu "rettenden" wertvollen Flächen:

 

Streuobstwiese Lederer Vorschau Streuobstwiese Lederer (HIER klicken für große Darstellung)

 

 

Feuchtwinkel Vorschau Feuchtwinkel (HIER klicken für große Darstellung)

 

 

Eichenacker Vorschau Eichenacker (HIER klicken für große Darstellung)